Zahnarztpraxis Schmelzer
Untere Kirchgasse 1
CH-8400 Winterthur

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Lachgasbehandlung


Der Name «Lachgas» ist irreführend. Denn Lachgas hat nichts mit Lachen zu tun.


Zum Ursprung des Namens existieren verschiedene Theorien. Eine stützt sich auf das euphorische Gefühl, das beim Einatmen des Gases entstehen und durchaus dazu führen kann, dass der Patient lachen muss.

Schon viele Patienten konnte ich in meiner Praxis aufgrund ihrer extremen Zahnarztangst nur unter der dosierten Gabe von Lachgas behandeln. Bei dieser Behandlungsmethode sind die Patienten zwar bei Bewusstsein, aber in einem entspannten, wohligen Zustand. So wird es ihnen möglich, ruhig und angstfrei auf dem Untersuchungsstuhl zu sitzen. Nach der Behandlung sind die Patienten ausnahmslos glücklich und verlassen unsere Praxis nicht nur mit einem strahlenden Lächeln, sondern schauen auch zuversichtlich dem nächsten Termin bei uns entgegen.


Lachgas ist ein Gasgemisch mit schmerzstillender, angstlösender und beruhigender Wirkung. Es wird zusammen mit Sauerstoff über eine Nasenmaske eingeatmet. Schon nach einigen Atemzügen setzt der Effekt ein: Zunächst entsteht ein Gefühl von Leichtigkeit und Entspannung, das sich bis hin zu einem Trancezustand steigern kann. Der Patient ist jedoch jederzeit bei Sinnen und ansprechbar. Da der Patient das Zeitgefühl verliert, erscheinen auch aufwändige, langwierige Zahnbehandlungen wie im Fluge zu vergehen. Zum Teil wird ein Kribbeln in Händen und Füssen empfunden, das aber schnell wieder abklingt. Arme und Beine scheinen schwer zu werden, und manche Patienten fühlen sich, als würden sie schweben.


Unter Lachgas bauen die Patienten eine emotionale Distanz zur Behandlung auf, sogar eine positive Gleichgültigkeit stellt sich oft ein. Eine angenehme Beruhigungsmusik kann die entspannende Wirkung des Lachgases zusätzlich unterstützen. Die Angst weicht einem Wohlbefinden, das von Wärme, Gelassenheit und absoluter Entspanntheit geprägt ist. Neben dieser psychischen Wirkung vermindert Lachgas zudem die Schmerzempfindlichkeit sowie störende Reflexe wie den Brech- oder Schluckreiz. So spürt der Patient kleinere Schmerzen wie Spritzen zur örtlichen Betäubung nicht mehr, was den Bedarf an Lokalanästhetika stark reduziert. Auch Zahnreinigungen bei extremen Brechreizpatienten sind nach der Gabe von Lachgas mit Leichtigkeit durchführbar, selbst Gebissabdrücke werden möglich, was bei einzelnen Patienten sonst undenkbar wäre.


Wir wenden Lachgasbehandlungen erfolgreich sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen mit Zahnarztangst oder starkem Brechreiz an. Meine Patienten erleben die Behandlung stets als sehr angenehm. Damit wird auch für echte Phobiker, die den Zahnarzt über Jahre hinweg gemieden haben, eine regelmässige Zahnkontrolle zur Normalität.