Zahnarztpraxis Schmelzer
Untere Kirchgasse 1
CH-8400 Winterthur

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Mittwoch und Freitag08.00 bis 17.00 Uhr
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Tel: +41 (0) 52 214 24 34

Fax: +41 (0) 52 214 24 00

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!! Unsere Zahnarztpraxis gehört zur Grundversorgung der Schweiz und bleibt daher trotz Corona-Virus "COVID-19" für Notfälle geöffnet !! Notfälle sind: akute Zahnschmerzen, abgebrochene Kronen, gebrochene Gebisse, Zahn-Unfälle, etc. !!

Wurzelbehandlungen


Häufigste Ursache für die Entzündung des Wurzel-Kanals (Pulpitis) ist ein kariöser Defekt, durch welchen die Krankheitserreger in den Zahn gelangen.

Auch eine Zahnfraktur oder ein Behandlungstrauma, z.B. durch das Beschleifen des Zahns für eine Krone entstanden, können zu einer Pulpitis führen, die akut sehr schmerzhaft sein kann. Bei langsamem Verlauf kann die Entzündung der Pulpa aber auch schmerzfrei verlaufen.


Aufgrund der Entzündung stirbt das Zahnmark ab (der Zahn wird devital) und die Keime breiten sich im Wurzelkanalsystem bis hin zum Knochen aus. Dadurch kann eine Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis apicalis) entstehen, was in manchen Fällen sogar bis zum Abszess führt.

Wurzelbehandlungen dienen dem Erhalt der durch Pulpitis betroffenen Zähne und der bereits abgestorbenen Zähne. Dabei wird der infizierte Wurzelkanal gereinigt, desinfiziert und schlussendlich dicht verschlossen, um eine erneute Infektion zu vermeiden. Die Behandlung kann je nach Schweregrad der Infektion mehrere Sitzungen benötigen.


Wurzelbehandlungen sind hochpräzise Behandlungen, welche eine bakterienfreie Umgebung voraussetzen. Dies wird durch den Einsatz eines Kofferdamms (Spanngummi) erreicht. Wir arbeiten mit den neusten Techniken wie elektronische Längenmessung, maschinelle Kanalaufbereitung, Rinse-Endo-Spülsystem und laterale Kondensation bei der Wurzelfüllung. Diese liefern exzellente Resultate und verkürzen die Behandlungsdauer markant.


Bei einer Wurzelbehandlung können folgende Komplikationen auftreten:

  • unzugängliche Kanalabschnitte (starke Krümmung der Wurzel, unzugängliche Verzweigungen, Verlegung der Kanalöffnung durch Dentikel, Verkalkung und Verengung des Kanallumens)
  • abgebrochene Instrumente
  • hartnäckige Microorganismen (Enterococcus faecalis, Candida albicans)
  • zusätzliche parodontale Schädigung des Zahnes
  • Via falsa, eine vom Arzt verursachte Perforation der Wurzel
  • Frakturen der Wurzel

Bei apikaler Entzündung – einer Entzündung an der untersten Spitze der Wurzel – von bereits wurzelbehandelten Zähnen stehen zwei Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Revision der Wurzelbehandlung (erneute Wurzelbehandlung)
  • Wurzelspitzenrevision (chirurgische Behandlung mit Zugang von aussen durch den Kiefer)

Ohne Wurzelbehandlung kann der infizierte Zahn verloren gehen. Unser oberstes Ziel ist es, so viele natürliche Zähne wie möglich zu erhalten!