Zahnarztpraxis Schmelzer
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Mundtrockenheit

erstellt am: 06.05.2019

Es scheint eigentlich ganz selbstverständlich: Speichel hält unsere Mundhöhle feucht. Doch was ist, wenn Speichel fehlt? Wenn der Mund trocken ist und alltägliche Dinge wie Sprechen oder Schlucken plötzlich schwerfallen? Diese Folgen sehen wir leider auch fast täglich in unserer Zahnarztpraxis in Winterthur.

Im Normalfall produzieren unsere Speicheldrüsen auf den Innenseiten der Lippen, am Gaumen, in den Wangen, am Zungenboden und an der Zunge täglich bis zu eineinhalb Liter Speichel. Dieser Speichel erfüllt wichtige Aufgaben. Mit einer Vielzahl an Eiweissen und Enzymen trägt er dazu bei, dass Nahrungsmittel bereits im Mund zersetzt werden und der Speisebrei gleitfähig wird. Im Speichel enthaltene Ionen wie Natrium, Kalzium und Fluorid schützen Zähne gegen Bakterien. Ausserdem erfüllt Speichel eine nicht zu unterschätzende Reinigungsfunktion, indem er Bakterien, Viren, Pilze oder Essensreste einfach fortspült.

Ist der Mund zu trocken, wird daher nicht nur das Essen zur Qual. Auch Mundgeruch, kariesbefallene Zähne sowie Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnhalteapparates können die Folgen sein. Bei reduziertem Speichelfluss ist daher in allererster Linie eine verstärkte Zahnpflege ein absolutes Muss, um Karies und Parodontitis zu verhindern. Zweimal tägliches Zähneputzen mit fluoridierter Zahnpasta sowie die Verwendung von Fluoridgel einmal pro Woche unterstützen die Zahngesundheit bei Mundtrockenheit.

Einer Störung der Speichelproduktion können vielerlei Ursachen zugrunde liegen. Zu den häufigsten gehören Stress und Lampenfieber, Rauchen, Alkoholkonsum, Schnarchen, Mundatmung oder auch die Menopause. Aber auch die Einnahme von Medikamenten wie Antidepressiva, Antiallergika oder blutdrucksenkender Mittel sowie Erkrankungen der Speicheldrüsen oder Diabetes können zu einem trockenen Mund führen.

Sie können einiges tun, um Mundtrockenheit zu verhindern oder zu reduzieren:

  • Kauen Sie gründlich, um den Speichelfluss anzuregen und das Schlucken zu erleichtern.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser oder zuckerfreie Früchtetees, das spült den Mund und befeuchtet. Vor allem bei Flüssigkeitsverlust durch Sport oder Durchfallerkrankungen ist es wichtig, viel zu trinken.
  • Kauen Sie zahnfreundliche Kaugummis mit Xylit als Zuckerersatzstoff, diese haben eine antibakterielle Wirkung. Auch saure Drops bringen die Speichelproduktion auf Hochtouren.
  • Gewöhnen Sie sich das Rauchen ab, denn das trocknet den Mundraum besonders stark aus.
  • Nutzen Sie Mundbefeuchter-Sprays, die dem Mund Feuchtigkeit spenden und die Zähne vor Karies schützen.

Hält die Mundtrockenheit über längere Zeit an oder treten weitere Beschwerden wie trockene Nase und Augen, ein Brennen im Mund, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, ein allgemeines Krankheitsgefühl oder tastbar geschwollene Speicheldrüsen auf, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

November 2015